Silberhohlguss (999)
1884/2006
Höhe 32 cm
Gewicht ca. 10 kg
30 Expl. signiert, numeriert

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Die Baslers stammen aus Böhmen.
Der Vater, Emanuel Basler der Ältere (1826 -1903) ist in Friedland geboren. 1850 wanderte er als Geselle nach Wien, Prag und Braunau, kommt 1851 nach Bayern und arbeitet von 1854 bis 1856 als Geselle beim Simbacher Maler und Vergolder Simon Daum. 1857 heiratet Emanuel Basler der Ältere Josefa Ehrensperger, mit der er 1864 seinen Sohn Emanuel Basler (dem Jüngeren) bekommt. Er stirbt 1903 in Simbach als Privatier.

1864 Geburt Emanuel Basler der Jüngere
1880 - 1892 fertigt er 20 Altareinrichtungen, teilweise in Zusammenarbeit mit dem Vater,
u.a. ein Hochaltar in Seibersdorf, zwei Seitenaltäre für Kirchberg/Inn und für Julbach das
Bartholomäus-Relief
1884 Emanuel Basler d. J. arbeitet zeitweise in München. Dort entsteht auch die “Jünglingsbüste”
1897 erhält Emanuel Basler den Auftrag aus Malching für die Skulpturen der Seitenaltäre
1900 entwirft er für den Gasthof Erber eine Jünglingsbüste und eine Madonna
1902 heiratet er Franziska Fellner. In diesem Jahr schnitzt er die Madonna für die Lourdes-Grotte, Braunau und die Weihnachtskrippe der Pfarrkirche Aigen/Inn
1906 erschafft er für die Kirche in Kirchberg/Inn die Reliefs des Hochaltars, die Kanzleifiguren und die Kreuzwegtafeln
1907 entstehen die Einrichtungen und Schnitzwerke für die Kirchen in Landstuhl und St. Ingbert (Pfalz), Missionskreuze für Erlach/Inn und München-Pasing und die Grabstätte der Familie Österhölzer in Kirchham
1936 stirbt Emanuel Basler der Jüngere und wird neben seinem Vater in Simbach/Inn beerdigt.